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Mythen über die Zeitarbeit

Das Vorurteil der unsicheren Zeitarbeit hat eine Geschichte. Ein Blick zurück hilft beim Einordnen.
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Mythos: Zeitarbeit ist unsicher?

Woher das Gefühl von Unsicherheit kommt

Diese Einschätzung kommt meist aus ganz konkreten Ängsten. Einsätze seien nur kurzfristig, danach stehe man vielleicht ohne Arbeit da, niemand fühle sich zuständig und am Ende werde über einen hinweg entschieden. Diese Sorgen sind nachvollziehbar und genau hier müssen wir aufräumen.

Zeitarbeit war am Anfang nicht langfristig geplant und das war nicht so, weil die Dienstleister so wollten, das war schlichtweg so, weil sie es mussten. Über viele Jahre war die Höchstüberlassungsdauer gesetzlich stark begrenzt, teilweise nur auf wenige Monate.

Hinzu kommt: Zeitarbeit wurde kaum verständlich erklärt.
Viele wussten nicht, wer eigentlich ihr Arbeitgeber ist, wer das Gehalt zahlt oder was passiert, wenn ein Einsatz endet. Wenn genau diese Fragen offenbleiben, fühlt sich der Raum mit Annahmen.

Was sich heute grundlegend verändert hat

Heute läuft Zeitarbeit ganz anders.
Einsätze entstehen nicht spontan, sie werden vorher miteinander besprochen. Niemand wird einfach irgendwo eingesetzt oder übergangen. Tätigkeiten, Einsatzdauer und Rahmenbedingungen werden vorab geklärt.

Bei Akzent wissen Kandidaten, was sie erwartet.
Sie werden in ihre Aufgaben eingewiesen, haben feste Ansprechpartner und die bleiben erreichbar auch wenn ein Einsatz endet, sich etwas verändert oder sie bspw. einen Wechsel wünschen.

Warum alte Erfahrungen heute nicht mehr der Maßstab sein dürfen

Der Ruf der Zeitarbeit hängt heute stark von der Qualität der Menschen und deren Prozessen ab. Sicherheit entsteht, wo erklärt wird was möglich ist, wo ehrlich gesagt wird was gerade noch offen ist und wo Kandidaten nicht nur vermittelt, sondern auch begleitet werden.

Das Vorurteil der Unsicherheit ist verständlich, wenn man die Geschichte kennt. Es wird jedoch nicht der heutigen Realität gerecht, wenn man stehen bleibt. 

 

Bildnachweis: istock- Laura M

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