Wer durch Stellenanzeigen scrollt, könnte meinen, das wären einfach verschiedene Namen für denselben Job. So ist es aber nicht.
Der Bergiff Elektriker:in wird im Alltag bspw. noch sehr häufig verwendet, dabei heißt der Ausblidungsberuf heute so nicht mehr.
Warum trotzdem überall Elektriker:in steht
Wenn heute jemand sagt: „Ich bin Elektriker:in“, weiß trotzdem jeder, was gemeint ist. Der Begriff hat sich im Sprachgebrauch gehalten und wird auch weiterhin von Unternehmen bei der Mitarbeitersuche verwendet.
Hinter einer Stellenanzeige für einen Elektriker:in kann deshalb zum Beispiel ein ausgebildeter Elektroniker:in für Energie- und Gebäudetechnik gesucht werden.
Elektroniker:in für Energie- und Gebäudetechnik planen und installieren unter anderem elektrische Anlagen in Gebäuden, Beleuchtungssysteme, Datennetze und Teile der Gebäudeautomation. Sie nehmen Anlagen in Betrieb, prüfen sie, suchen Fehler und kümmern sich um Wartung und Instandsetzung.
Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre und findet dual im Betrieb und in der Berufsschule statt.
Elektroniker:in ist allerdings nicht gleich Elektroniker:in.
Denn hinter der Berufsbezeichnung stecken unterschiedliche Fachrichtungen.
Ein Elektroniker:in für Energie- und Gebäudetechnik arbeitet beispielsweise an elektrotechnischen Anlagen in Gebäuden.
Elektroniker:in für Geräte und Systeme wiederum arbeiten stärker mit elektronischen Komponenten, Baugruppen und Geräten.
Wer also einfach nur nach „Elektroniker:in“ sucht, kann bei ziemlich unterschiedlichen Jobs landen.
Was ist jetzt der Unterschied zwischen Elektriker:in und Elektroniker:in?
Im heutigen Sprachgebrauch ist „Elektriker:in“ häufig eine allgemeine Bezeichnung für jemanden, der im Elektrobereich arbeitet.
Bei „Elektroniker:in“ wird es genauer: Hier handelt es sich um anerkannte Ausbildungsberufe mit unterschiedlichen Fachrichtungen und entsprechend unterschiedlichen Einsatzgebieten.
Steht in der Stellenanzeige „Elektriker:in gesucht“, sagt die Überschrift allein noch relativ wenig darüber aus, was dich im Job tatsächlich erwartet. Entscheidend sind die Aufgaben, die Anlagen, an denen du arbeiten sollst, und natürlich die Qualifikation, die dafür gesucht wird.
Du suchst einen Job im Elektrobereich?
Dann musst du dich bei der Jobsuche nicht an einer einzigen Berufsbezeichnung festbeißen.
Je nach Ausbildung und Berufserfahrung können auch Stellen interessant sein, die unter einer etwas anderen Bezeichnung ausgeschrieben sind.
Und wenn du dir bei einer Stelle nicht sicher bist, ob dein Abschluss oder deine Erfahrung dazu passt: Frag uns!
