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Metall-Arbeitgeber verteidigen Zeitarbeit - Stammarbeitsplätze werden nicht verdrängt

06.02.2012

Wie das Wirtschaftsmagazin "Aktiv" feststellt, spielt die Zeitarbeit für die Beweglichkeit der Betriebe eine wichtige Rolle. Nach Erhebungen der bayerischen Metall- und Elektroindustrie liegt der Anteil der Zeitarbeit in dieser Branche bei ca. 5%. Die Zahl der Zeitarbeiter 2011 sei um 3.000 auf rund 42.000 gestiegen. Die Zahl der fest angestellten Beschäftigten legte um 26.000 auf 754.000 zu. Diese Entwicklung spricht gegen die Befürchtung, Zeitarbeit verdränge Stammkräfte. Im Gegenteil: Leihkräfte haben die Chance auf eine feste Anstellung. Auch Gesamtmetall-Chef Kannegiesser erklärte: "Zeitarbeit als Instrument externer Flexibilität ist unverzichtbar. Es gibt kein anderes arbeitsmarkt- und personalpolitisches Instrument, das schneller Unter- und Überauslastungen zwischen den Betrieben ausgleichen kann. Wenn es ein solches Instrument nicht gäbe, müsste man es erfinden. [...] "In einer immer volatileren Welt sichert dieses Instrument Arbeitsplätze in Deutschland und integriert Hunderttausende in den Arbeitsprozess."

(Quelle: Aktiv online / BAP)
 



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